Kaliummangel - Hypokaliämie

Kaliummangel bezeichnet einen Zustand, der durch zu wenig Kalium im Blut gekennzeichnet ist. Man spricht von einem Mangel an Kalium wenn weniger als 3,6mmol/l Kalium im Blutserum enthalten ist. Der medizinische Fachausdruck für den Mangel an Kalium lautet Hypokaliämie. Hypokaliämie setzt sich zusammen aus "hypo" (griechisch für wenig, niedrig) und -"ämie" (griechisch für - im Blut). Das Akalimetall Kalium ist notwendig für den menschlichen Körper, denn für die Muskel- und Nerventätigkeit ist Kalium sehr wichtig. Kalium regelt die Reizübertragung an Nervenzellen und Muskeln und regelt zudem noch den Wasser- und Salzhaushalt.

Eine Kalium Mangelerscheinung sind also Fehlfunktionenen von Muskeln und Nerven. Ein zu hoher Kaliumgehalt im Blut kann Herzrythmusstörungen auslösen. Der Mangel entsteht oft durch Durchfallerkrankungen, Erbrechen oder anderen Krankheiten in denen der Körper zu viele Flüssigkeiten Ausscheidet. Der Mangel an Kalium kann auch eine Folge sein von körperlicher Anstrengung und starkem Schwitzen. Gewisse Medikamente führen auch zu Kalium Mangelerscheinungen, wie beispielsweise Betablocker. Was kann man gegen Kaliummangelerscheinungen tun? Man sollte sicher gehen, dass man genügend Kalium zu sich nimmt. Um Kalium Mangel vorzubeugen sollte der Mensch auf die Kaliumzufuhr im Essen achten. Sehr kaliumhaltige Lebensmittel sind u.a. Kartoffeln und Kartoffelprodukte, Nüsse, Pilze, Milch, Fleisch, Fisch, Geflügel und einige Obst- und Gemüsesorten.

Typische Symptome die sich Zeigen wenn ein Mangel an Kalium herrscht sind Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen. Auch Vorkommende Reaktionen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Darmträgheit, Verstopfung und Blähungen. Die wohl bekanntesten Symptome von Kaliummangel sind Herzrythmusstörungen und Krämpfe.